Birgit Knausenberger 2017-10-02T15:13:41+00:00

Birgit Knausenberger

In meinem Leben spielt Tanz seit ich mit 16 anfing in Diskotheken, auf Partys und auf Konzerte zu gehen eine große und wichtige Rolle. Ich erlebte dabei viel Freude, Leichtigkeit, Lebendigkeit und Loslassen. Darum geht es für mich beim Tanz im wesentlichen. Die Erfahrung bringt mir Freude und Leichtigkeit, mich der Musik zur öffnen und sie in meinen Körper zu lassen.Sie zu atmen,zu schauen / fühlen wohin es mich bringt. Mit 16 habe ich v.a.meine Augen geschlossen und los ging die Reise in meine Träume und ich lies meinen Körper frei, ich wurde angesprochen du sahst aus wie eine Flamencotänzerin, eine Schamanin. Das kam einfach so aus mir heraus.1997 begann ich mit Tanz- und Bewegungsimprovisation, machte 1999 ein 4-monatiges Vollzeittanztraining in New Dance in San Francisco, bei dem ich tiefe Körperarbeit kennenlernte. Seitdem habe ich immer wieder Kurse in Contact Improvisation, body mind centering, Yoga, Atemarbeit nach Middendorf und Qi Gong gemacht.Ich habe in vielen verschiedenen Feldern getanzt, Festivals, Konzerte, workshops, Unterrricht. Die 5 Rhythmen lehrten mich gezielt in Trance und Eksatse zu gehen.

Vom Beruf her bin ich Sozialpädagogin und durfte die wunderbare Erfahrung machen anderthalb Jahre in einem Waldkindergarten zu arbeiten. Die Natur als Heil- und Erfahrungsraum ist seitdem ein zentrales Element in meinem Leben und ich sehe mit Freuden wie sehr Kinder darin aufgehen. Ich habe festgestellt, dass es für mich das gleiche ist, ob ich mich einem anderen Menschen und Körper beim Tanzen oder beim Massage geben öffne oder einem Baum, einem Bach rauschen. Entscheidend ist das innehalten, still werden und lauschen.

2014 lernte ich in einem 11-tägigen Intensivkurs die Thai Yoga Massage, dabei fasziniert mich das Vereinigen des Wertes der Achtsamkeit mit Körperbewusstsein und Tanz. Dabei ist es mir wichtig fein auf den anderen Körper zu lauschen und meinen Behandlungsimpulsen zu trauen und nicht einfach einen fertigen Massageablauf zu wiederholen.

Ich begreife mich als Lernende, Beobachtende bekomme viel Inspiration aus buddhistischen Texten, Sufiabenden, gehe zu Treffen mit Ältesteten aus aller Welt, wie dem Rat der 13indigenen Großmütter. Über den Frauenkonkress Erwachen einer neuen Weiblichkeit kam ich in Kontakt mit Schwesternkreisen und habe das Wissen darum u.a. bei Treffen mit Manitonquat und Medizinradtreffen vertieft. Ich habe eine große Sehnsucht nach einer alternativen Lebensweise, finde Gleichgesinnte bei Rainbow Gathering, der Permakultur, der Transition Town Bewegung. das Zukommen in Kreisen sei es zum Reden, Tanzen, Singen, Chanten wurde ein sehr bereichernder und heilsamer Teil meines Lebens und ich gebe das Wissen darum gerne weiter, indem ich Räume dafür schaffe.